Im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge bezahlt Ihre Krankenkasse alle notwendigen Leistungen für die Grundversorgung:

  • Laboruntersuchungen: Bestimmung der Blutgruppe, Antikörper Suchtest, Rötelntest, Lues-Serologie, HIV, Hepatitis B, kleines Blutbild - zur Hämoglobin Bestimmung, Chlamydientest
  • Regelmäßige frauenärztliche Untersuchungen: Muttermundbefund, Gebärmutterstand, Blutdruck und Gewichtskontrolle, Urinuntersuchung
  • Medizinische Beratung rund um Ihre Schwangerschaft
  • Insgesamt drei Ultraschalluntersuchungen jeweils in der 10./20./30. Schwangerschaftswoche
  • Eventl. Amniocentese ab 35 Jahren

 

Schwangerschaftsvorsorge PLUS

Weitergehende Diagnostik zur Vorbeugung/Erkennung zusätzlicher Risiken bei gesunden Schwangeren

Screening Tests

Blutuntersuchung auf Toxoplasmose

Die Toxoplasmose-Infektion ist eine weit verbreitete Krankheit. Der Erreger ist ein mikroskopisch kleiner Parasit, der vor allem durch Tierkontakt, z.B. Katzenkot, aber auch durch den Genuss von infizierten Nahrungsmitteln (rohes Fleisch) sowie bei Gartenarbeiten übertragen wird.

Im Allgemeinen verläuft die Infektion symptomlos. Die Toxoplasmose-Infektion hat für die Schwangere eine besondere Bedeutung, da bei Erstinfektion eine Übertragung auf das ungeborene Kind möglich ist. Es kann in diesen Fällen eine Fehlgeburt, Totgeburt oder eine schwere Schädigung insbesondere des kindlichen Gehirns entstehen.

Risikoberechnung von Chromosomenanomalien aus dem mütterlichen Blut

Jede schwangere Frau trägt das Risiko, ein Kind mit einer Chromosomenstörung zu bekommen. Die häufigste und bekannteste Störung ist das Down-Syndrom oder Trisomie 21. Des Weiteren können die seltener auftretenden Anomalien Spina bifida (Verschlussstörung des Neuralrohres, auch als offener Rücken bezeichnet) oder Trisomie 13 und Anlagestörungen des Gehirns auftreten

Blutuntersuchung
  • Quadruple-Test zur Erkennung 81% Down Syndrom
  • Isolierte AFP Messung – Neuralrohrdefekt Screening (offener Rücken)
  • Glukosetoleranztest zur Erkennung von Schwangerschaftsdiabetes
Sceening auf Streptokokken
  • Mikrobiologischer Abstrich vor Entbindung in der 35 .bis 37. Schwangerschaftswoche.
  • Die bakterielle Vaginose ist die häufigste Ursache für Scheidenausfluss während der Schwangerschaft.
  • Zum Ausschluss einer Streptokokken B Infektion wird ein mikrobiologischer Abstrich entnommen.
  • Bei einer Infektion mit Streptokokken besteht das Risiko, dass das Kind beim Geburtsvorgang infiziert wird. Die Folge kann eine lebensgefährliche Erkrankung mit hoher Todesrate sein, insbesondere wenn ein Befall des Gehirns erfolgt.
  • Durch Antibiotika, welche der Mutter während der Geburt verabreicht werden, lässt sich die Infektion in den meisten Fällen vermeiden
Zusätzliche ergänzende Ultraschalluntersuchungen
Akupunktur in der Schwangerschaft
  • Zur Geburtsvorbereitung ab 37. SSW
  • bei Migräne wahrend des gesdamten Schwangerschaftsverlauf